Suche
  • Gsponer

Success Story – Digital Learning bei einer Schweizer Grossbank

Aktualisiert: Sept 10


Zukunftsorientiert. Flexibel. Interaktiv.

Im Auftrag einer Schweizer Grossbank vermittelt das Experten-Team von Gsponer Ausbildungsinhalte im digitalen Raum. Das ursprünglich «analog» entwickelte Programm musste im Zuge der andauernden Homeoffice Situation auf die Gegebenheiten im digitalen Raum adaptiert werden.


Alain Müller, Operationsmanager von Gsponer, beantwortet vier Fragen zum Projekt:


Warum hat sich die Auftraggeberschaft dazu entschlossen, die Trainings online durchzuführen?

Inhaltlich bewegen wir uns in diesem Projekt beim Thema Finanzdienstleistungsgesetz, kurz FIDLEG. Seit dem 1. Januar 2020 gilt für Schweizer Banken eine Übergangsfrist von zwei Jahren, bis alle Massnahmen umgesetzt und verankert sein müssen – also Ende 2021. Der bankinterne Fahrplan war somit gesetzt und die Trainings für die Kundenberater sind ein wichtiger Bestandteil des komplexen Gesamtprojekts. Ursprünglich hätten die physischen Trainings im Frühling starten sollen. Was dann kam, ist allgemein bekannt. Der eng getaktete Fahrplan hatte zwar etwas Reserve, doch die Trainings um mehrere Monate zu verschieben, war keine Option. In der logischen Konsequenz kam die Variante «Digital Learning» zum Tragen, denn nur so ist das Ziel einer vollständigen Verankerung in den Fronteinheiten bis Ende 2021 realistisch und seriös umsetzbar.

Wie unterscheidet sich ein klassisch analoges zu einem digitalen Training? Welche Lehren zieht Gsponer aus diesem Projekt?

Ein Training oder ein Workshop lebt mit der Interaktion zwischen Moderator/Berater und den Teilnehmenden sowie den Interaktionen unter den Teilnehmenden. Der Peer-Austausch vor, während und nach Arbeitssessions ist matchentscheidend für die Beschleunigung jedes Veränderungsprozess. Die «Gsponer-Art» hat schon immer den Fokus auf Aktivität und Interaktivität gerichtet. Im digitalen Raum ist dies aber nur bedingt umsetzbar – insbesondere in Gruppen mit bis zu 20 Teilnehmenden. Trotz Videotelefonie ist es als Moderator/Berater eine Herausforderung in einer grossen Gruppe einen persönlichen Draht zu den Teilnehmenden aufzubauen. Zudem hat man bei den professionellen Systemen nur eine Tonspur. D.h. es ist immer nur ein Dialog aufs Mal möglich. Diese Tatsache bremst die Dynamik massiv aus. Natürlich kennt und nutzt das Gsponer-Team interaktive Online- und Cloud-Services für digitale Workshops. Doch im Hochsicherheitsumfeld einer Bank mit einem heterogenen Teilnehmerkreis von 20 Personen hat man wenig Spielraum für technische Raffinessen. Somit gilt es ein digitales Workshop- oder Trainingsprogramm und die angewendeten Methoden von Grund auf anders zu konzipieren als in der klassischen analogen Welt.

Aber kurz zusammengefasst: Ein vierstündiges online Training mit einem heterogenen Teilnehmerkreis innerhalb der IT-Welt einer Bank ist nicht vergleichbar mit einem physischen Workshop vor Ort. Die Arbeitssessions werden automatisch durch «Frontalunterricht» gesteuert. Anstelle von Peer- oder Gruppenarbeiten muss bspw. auf die Methodik der Einzelarbeit zurückgegriffen werden. Um den Anteil des Frontalunterrichts zu minimieren, ist Kreativität und vor allem Erfahrung des Moderators gefordert. Der Faktor zwischenmenschliche Beziehung erhält eine ganz neue Bedeutung.


Wie hat das Projektteam die technische Herausforderung gemeistert?

Kurz das Ausmass des Auftrages: Die vier Gsponer Moderatoren führen rund 200 Session à je 4 Stunden in 4 Sprachen für annährend 2000 Teilnehmende durch. Das macht man nicht einfach per Zoom aus dem Homeoffice. Bereits früh war klar, dass wir für diesen Auftrag ein geeignetes Moderationsumfeld schaffen müssen. Somit entstanden im Hause Gsponer vier gleich ausgestattete Video-Studios. Drei davon sind am Hauptsitz in Binningen und eines in Zürich installiert worden. Die Studios sind so aufgebaut, dass der Moderator stehen und somit die Körpersprache einsetzen kann. Gleichzeitig hat er Zugriff auf alle wichtigen Gerätschaften und alle Moderationsunterlagen. Die Studios verfügen jeweils über einen Greenscreen-Hintergrund, um mittels Hintergrundbild eine professionelle und ansprechende Atmosphäre zu schaffen. Natürlich gehören auch eine zweckmässige Beleuchtung, Mikrofone und Bildmischer zum Setup. Das Setup ermöglicht die Nutzung aller gängigen Systeme, wie Webex, Skype for Business, Skype, MS Teams, Zoom und weiteren.


Warum die Investition in die Studios?

Für uns ist klar: Videocalls, Online-Meetings und Remote-Workshops gehören spätestens seit dem Lockdown zum Alltag. Bereits vor der Corona Zeit verspürten wir bei unseren Kunden das Bedürfnis nach der Optimierung von Reisezeiten und Nebenkosten. Somit werden wir die Studios auch für Management Sparrings, Coachings und Projektmeetings nutzen. Wir haben bereits erste digitale Workshops in umfangreichen Transformationsprojekten etabliert. Somit sind die Studios ein logischer Schritt in Richtung «Consulting der Zukunft». Dennoch bin ich überzeugt: Klassisch analoge Interaktionen werden nie ausbleiben. Es gibt weiterhin Themen, an denen Teams gemeinsam in einem Raum arbeiten müssen, um das nötige Commitment für eine Sache aufzubringen oder komplexe Themen voranzutreiben.


Expertise

Die Gsponer Management Consulting AG ist eine unabhängige Beratungs-Boutique mit Sitz in Basel. Als Transformationsexperten verknüpfen wir Tools und Methoden mit der effektiven Anwendung und verhelfen Organisationen so zur erfolgreichen Veränderung.


Das Gsponer Plus

Alle unsere Experten sind ausgewiesene Trainer und Coaches mit langjähriger Führungserfahrung und vertiefter Ausbildung in den Bereichen Kommunikation und Leadership.

Alain Müller, Operationsmanager


Gsponer.

Huebweg 18

CH-4102 Binningen

 

+41 58 332 30 11

info@gsponer.com

  • White LinkedIn Icon
  • xing-icon-logo-black-and-white
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

© 2020 Gsponer Management Consulting AG                        Impressum       Datenschutz